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12. März 2010

Kölner U-Bahn-Bau: Bilfinger Berger erwartet keine Belastung



Mannheim - Der Baukonzern Bilfinger Berger erwartet keine gravierenden finanziellen Auswirkungen möglicher Fehler beim U-Bahn-Bau in Köln und Düsseldorf. «Wir haben einen angemessenen Versicherungsschutz, so dass diese Schäden unseren nächsten Jahresabschluss nicht beeinträchtigen», sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Bodner bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Mannheim. Die finanziellen Folgen habe man unter Kontrolle, es gehe letztlich nur um geringe Beträge.

Der zweitgrößte deutsche Baukonzern hatte seine Zahlen bereits vor einem Monat vorgelegt. Danach ist Bilfinger Berger ohne größere Blessuren durch das Krisenjahr 2009 gekommen. Der Gewinn stagnierte bei 140 Millionen Euro, während der Umsatz um 3 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro zurückging.

Bodner erklärte, der Umbau des Konzerns vom Bau- zum Dienstleistungsunternehmen gehe programmgemäß weiter. Nach dem geplanten Verkauf des australischen Baugeschäfts, der bis Juli abgeschlossen sein soll, werde das Segment Bau in erheblich verkleinertem Umfang weitergeführt werden. Bilfinger Berger erwartet einen Rückgang des Umsatzes im Traditionssegment von 5,3 Milliarden auf 3 Milliarden Euro im laufenden Bilanzjahr.

Der kontinuierliche Ausbau des Geschäftsfeldes Dienstleistungen soll mittelfristig für deutlich mehr Rentabilität sorgen. «Wir blicken zuversichtlich auf das neue Geschäftsjahr», sagte Bodner. Im laufenden Jahr peilt der im MDAX gelistete Konzern eine überproportionale Steigerung des Gewinns an. Hinzu kämen die Sondereffekte aus dem Verkauf des Australiengeschäfts.


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