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12. März 2010
Simbabwe wieder am Rande einer Hungersnot
Harare - Simbabwe befindet sich nach Einschätzung des Roten Kreuzes wieder am Rande einer Hungersnot. Etwa 2,17 Millionen Menschen - rund ein Viertel der Bevölkerung des südafrikanischen Landes - seien dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, teilte die Organisation am Donnerstag mit. In einigen Landesteilen sei die Situation kritischer «als es viele unserer Ehrenamtlichen und Mitarbeiter je erlebt haben», sagte Emma Kundishora, Generalsekretärin des simbabwischen Roten Kreuzes.
Übermäßige Niederschläge oder andernorts ausbleibender Regen haben die Maisernte vernichtet. Landwirtschaftsverbände in Simbabwe prognostizieren in diesem Jahr einen Ertrag von 500.000 Tonnen bei einem jährlichen Verbrauch von schätzungsweise 1,8 Millionen Tonnen.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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