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12. März 2010

Wegen Grippewelle: Mehr Krankschreibungen in 2009



Berlin - Wegen der Grippewelle mussten 2009 mehr Arbeitnehmer krank zu Hause bleiben als im Vorjahr. Der Krankenstand der 9,7 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmer stieg 4,6 auf 4,8 Prozent, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK am Freitag in Berlin mitteilte. Ohne die Grippewellen zu Beginn und am Ende des vergangenen Jahres wäre der Krankenstand wesentlich moderater ausgefallen.

Die Höchstwerte der atemwegsbedingten Krankschreibungen lagen demnach im Januar und November 2009. Eine Atemwegserkrankung habe im Schnitt 6,5 Tage gedauert und habe damit um 11,7 Prozent über der Dauer des Jahres 2008 gelegen, teilte das Institut mit.

54 Prozent aller AOK-versicherten Arbeitnehmer seien 2009 mindestens einmal krankgeschrieben gewesen. Mit 17,3 Tagen dauerte die Arbeitsunfähigkeit länger als 2008 mit 16,9 Tagen. Muskel- und Skeletterkrankungen waren die häufigste Ursache, gefolgt von Atemwegserkrankungen, Verletzungen und psychischen Erkrankungen.


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