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11. März 2010

Prominenz schützt nicht vor Zoff mit dem Vermieter



Berlin - Seit über einem Jahr zankt sich Viva-Moderatorin Collien Fernandes mit ihrer ehemaligen Vermieterin vor Gericht. Es geht um Schönheitsreparaturen in einer früheren Berliner Wohnung der 28-Jährigen. «Bei meinem Einzug waren Flecken an mehreren Wänden und am Boden», sagte Fernandes am Donnerstag im Berliner Zivilgericht. Die Reparaturkosten belaufen sich auf 1.200 Euro, die Kosten des Rechtsstreits summieren sich mittlerweile auf ein Vielfaches.

Fernandes ist der Ansicht, eine Renovierung sei nicht vereinbart worden. Ihre ehemalige Vermieterin pocht dagegen auf eine telefonische Absprache die es nach dem Einzug im Herbst 2005 gegeben haben soll. Darüber hinaus habe die prominente Mieterin bei ihrem Einzug 300 Euro erhalten, um die 100-Quadratmeter-Wohnung instand zu setzen. Mehrere Versuche einer gütlichen Einigung sind gescheitert, der Rechtsstreit läuft inzwischen in der zweiten Instanz.

Nach ihrem Auszug im Mai 2008 habe sie sich nicht in der Pflicht gesehen, die Wohnung zu renovieren, erklärte Fernandes. Lediglich die Dübellöcher, die sie selbst gebohrt hat, habe sie verschließen lassen. Die Richterin schlug vor, die Renovierungskosten zu teilen, Fernandes und ihre Vermieterin würden je 600 Euro zahlen. Doch der Vergleich scheiterte an einem neuen Streit: Wer trägt die Kosten des Rechtsstreits, die sich nach Angaben von Fernandes' Verteidiger inzwischen auf rund 8.000 Euro summieren. Ein Richterbeschluss wird in den kommenden Wochen erwartet.


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