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11. März 2010

Der reichste Mann der Welt leistet sich nur wenig Luxus



Mexiko-Stadt - Die Bodenhaftung hat der reichste Mann der Welt nicht verloren. Carlos Slim trägt günstige Anzüge und steuert sein Wirtschaftsimperium von einem altbackenen Büro im Stil der 70er Jahre. Auch wenn die neue «Forbes»-Liste den Unternehmer mit 53,5 Milliarden Dollar (39,3 Milliarden Euro) unter allen Superreichen auf Platz eins führt, wollte im Hause Slim niemand die Korken knallen lassen.

«Das ist doch nur eine Zahl, von einem Magazin verkündet», sagte sein Schwiegersohn Elias Ayub, der häufig als Sprecher des Milliardärs auftritt. «Das geht uns nichts an, macht uns aber auch keine Sorgen.»

Slim hat sicher keinen Grund, sich wirtschaftliche Sorgen zu machen, schließlich gehört ihm - bildlich gesprochen - halb Mexiko. Er besitzt Telekommunikationsunternehmen, Ladenketten, Fabriken und Baufirmen.

Kaum ein Mexikaner, der nicht zu den Kunden seines Firmengeflechts gehört: Man kann sich in der Situation wiederfinden, über Slims Handynetz in einem Slim-Einkaufszentrum zu telefonieren, während man darauf wartet, eine Rechnung an ein Slim-Unternehmen über eine Slim-Bank zu begleichen. Wenn die Schlange zu lang sein sollte, kann man sich noch in einem von Slims Restaurants einen Kaffee holen.  weiterlesen >>


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