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11. März 2010
Soziale Netzwerke verändern das CRM
Frankfurt/Main - Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook verändern das Verhältnis zwischen Kunden und Unternehmen. Die Anbieter von CRM-Software sind emsig dabei, ihre Datenbanken für die Kundenverwaltung um Schnittstellen zu den beliebten Tummelplätzen im Netz zu erweitern. Schließlich können die dort verfügbaren Informationen die Basis für neue Geschäfte sein.
CRM, das «Customer Relationship Management», war lange Zeit nicht viel mehr als eine bessere Adressenverwaltung, welche alle Kontakte wie Anrufe oder E-Mails kontinuierlich in einer Datenbank festhielt. Die jetzt möglichen «Mashups» (Vermischungen) mit Web-Anwendungen aller Art ermöglichen es nun aber den Unternehmen, auf einen Blick so viele Informationen wie möglich zu einem bestimmten Kunden zu erhalten.
Ein Beispiel für diesen Trend zur «Social CRM» ist das Programm Act 2010, das Ende März vom britischen Software-Unternehmen Sage eingeführt wird. Der für CRM zuständige Manager bei Sage Deutschland, Ralf Preusser, demonstriert etwa, wie das neue Programm zu einem bestehenden Kundenkontakt auch gleich das Profil im Business-Netzwerk Xing anzeigt. «Auf diese Weise erhalte ich zusätzliche Informationen über meinen Ansprechpartner», erklärt Preusser. Per «Drag and Drop», also ganz intuitiv mit der Maus, kann das Foto aus dem Xing-Profil in die Kundendatenbank übernommen werden.
Auch Informationen aus anderen Netzwerken wie etwa WKW (Wer kennt wen) oder dem neuen Google Buzz können mit der Software zentral an einem Ort zusammengeführt werden. Act nutzt dafür die jeweilige Suchfunktion einer Web-Anwendung. Der Anwender startet einfach eine Suche in der von ihm gewünschten Web-Anwendung und trägt dann statt des konkreten Suchbegriffs einen Platzhalter der eigenen Datenbank ein. weiterlesen >>

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