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11. März 2010
Verleumdungsprozess endet mit Millionenentschädigung für malaysischem Prinzen
Kuala Lumpur - Ein Gericht in Malaysia hat einem Prinzen in einem Verleumdungsprozess gegen seine Ehefrau am Donnerstag sechs Millionen Ringgit (1,3 Millionen Euro) zugesprochen. Die Frau hatte Prinz Tengku Fahkry Ismail Petra der sexuellen und körperlichen Misshandlung beschuldigt. Die gebürtige Indonesierin hatte den Prinzen 2008 geheiratet, nachdem sie 16 Jahre alt geworden war. Manohara Odelia Pinot flüchtete im Mai zurück in ihre Heimat.
Pinot und ihre Mutter erklärten vor indonesischen Medien, der 32-jährige Prinz habe sie gefangengehalten und als Sexsklavin behandelt. Der Prinz reichte daraufhin vor dem Hohen Gericht in Kuala Lumpur Klage gegen die beiden ein. Das Gericht entschied bereits im November zugunsten Tengku Fakhrys, die Entschädigungssumme wurde am Donnerstag festgelegt. Um das Geld zu erhalten, müsste der Prinz allerdings in Indonesien erneut gegen seine Frau klagen. Sie lehnt es ab, Urteile malaysischer Gerichte anzuerkennen.
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Der bekannte spanische Richter Baltasar Garzón ist im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen der Kompetenzüberschreitung schuldig gesprochen worden. Ein siebenköpfiger Richterausschuss am Obersten Gerichtshof in Madrid fällte das Urteil am Donnerstag einstimmig. Danach darf Garzón elf Jahre lang nicht als Richter arbeiten. Der Gerichtsentscheid könnte für den Juristen, der mit seiner Anklage des früheren chilenischen Machthabers Augusto Pinochet zu internationaler Bekanntheit gelangte, das Ende seiner Karriere bedeuten. zur Nachricht >>

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