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11. März 2010

USA machen sich für Meeresschildkröten stark



Boston - Die US-Regierung hat empfohlen, die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) in US-Gewässern als gefährdet einzustufen. Ein solcher Schritt könnte Auswirkungen auf die Fischindustrie haben. Für die Aufnahme der Schildkröte auf die Liste der gefährdeten Arten sprachen sich am Mittwoch die Nationale ozeanische und atmosphärische Behörde (NOAA) und die US-Fischereibehörde aus.

Nach Angaben von Experten zählen Geräte zum Fischfang wie Schleppnetze und menschliche Eingriffe an den Niststränden zu den größten Gefahren für die Tiere. Umweltschützer begrüßten den Vorstoß, der bis zum Sommer 2011 umgesetzt werden könnte. Die seit 1978 als gefährdet geltenden Meeresschildkröten werden mehr als einen Meter lang und wiegen bis zu 110 Kilogramm.

Lesen Sie auch: Grüne scheitern mit Vorstoß zu Ölsand

Der Umweltausschuss des Bundestags hat sich nicht zu einer harten Linie zur Einfuhr von Kraftstoffen aus Ölsand durchringen können. Ein Antrag der Grünen, mit dem ein Vorschlag der EU-Kommission für hohe Einfuhr-Hürden unterstützt werden sollte, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer äußerte sich anschließend enttäuscht. Die Gewinnung von Kraftstoffen aus Ölsand gilt als besonders klimaschädlich. Sie wird vor allem in Kanada betrieben.  zur Nachricht >>


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