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11. März 2010

Tödlicher Ruderunfall beschäftigt Leipziger Gericht



Leipzig - Knapp zwei Jahre nach einem tödlichen Ruderunfall in Leipzig hat am Donnerstag der Prozess gegen drei mutmaßliche Verantwortliche begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Präsidenten eines Ruderclubs und zwei Übungsleiterinnen die fahrlässige Tötung eines Zwölfjährigen aus Dessau vor, der bei einer Regatta auf dem Elsterflutbett ums Leben kam.

Ein mit fünf Kindern besetztes Boot war in starker Strömung in ein Wehr getrieben worden und gekentert. Die Leiche des Kindes wurde erst zwei Wochen nach dem Unglück gefunden.

Zum Auftakt des Prozesses äußerten sich die Übungsleiterinnen Ines M. und Yvonne Sch. zu den Ereignissen. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob der am Unglückstag als Steuermann eingesetzte Junge in der Lage gewesen sei, das Boot mit seinen Ruderkameraden zu beherrschen.

Nachdem am Vortag zunächst Bedenken bestanden hatten, entschieden die Frauen gemeinsam mit den Eltern des Jungen, dass er bei der Regatta die Position des Steuermanns einnehmen sollte. Beim Weg zum Start geriet das Boot der Kinder auf einen falschen Kurs und trieb in das Wehr.  weiterlesen >>


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