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11. März 2010
Harter Winter bringt Wende für K+S
Frankfurt/Main - Zum Ende eines von drastischen Einbrüchen geprägten Jahres hat das boomende Geschäft mit Streusalz den Umsatz des Rohstoffkonzerns K+S wieder wachsen lassen. Wie der Düngemittel- und Salzhersteller am Donnerstag in Frankfurt am Main berichtete, kletterte der Umsatz im vierten Quartal 2009 um 11,1 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Maßgeblich beigetragen hat dazu die Sparte Salz, deren Umsatz um 117,5 Prozent auf 455,3 Millionen Euro nach oben schoss.
Der hohe Absatz von Streusalz sowie die erstmalige Einbeziehung des im vergangenen Jahr erworbenen US-Herstellers Morton Salt hätten sich in den letzten drei Monaten des Jahres positiv ausgewirkt, erklärte Vorstandschef Norbert Steiner. Für 2010 sagte er eine deutlich steigende Düngemittelnachfrage voraus. Davon werde auch K+S profitieren. Trotz deutlich gesunkener Preise für Kali- und Magnesiumprodukte würden Umsatz, operatives Ergebnis und Nettogewinn des Rohstoffkonzerns voraussichtlich deutlich zulegen.
Die Jahresbilanz für 2009 war dagegen noch massiv von der globalen Wirtschaftskrise geprägt. So sank der Konzernumsatz im Gesamtjahr um 25,5 Prozent auf 3,57 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis brach um 82,3 Prozent auf 238 Millionen Euro ein. Das Nettoergebnis sackte sogar um 90,4 Prozent auf 93,6 Prozent ab. Der K+S-Vorstand schlug der Hauptversammlung eine Dividende von 20 Cent je Aktie vor.
Grund für den Bilanzknick war vor allem das schleppende Geschäft mit Dünger. Weltweit hätten die Produzenten 2009 deutlich weniger Kali absetzen können, eine Folge der gesunkenen Preise für Agrarprodukte, berichtete der Konzern. Zudem gingen die Preise für Düngemittel in den Keller. Daher habe K+s die Produktion stark kürzen und teilweise Kurzarbeit einführen müssen. Für den Rohstoffkonzern sind derzeit weltweit rund 15.200 Mitarbeiter tätig. Vor allem durch die Übernahme von Morton Salt stieg die Mitarbeiterzahl um 23 Prozent.

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