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11. März 2010
Gewinneinbruch beim Autovermieter Sixt
München - Der Autovermieter Sixt hat sich im Krisenjahr 2009 knapp in den schwarzen Zahlen gehalten. Das Unternehmen musste allerdings einen Gewinneinbruch von 83,1 Prozent auf 10,4 Millionen nach Steuern hinnehmen, wie es am Donnerstag in München bekanntgab. Der Umsatz sank 9,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.
Angesichts des gesunkenen Gewinnes streicht das Unternehmen seine Dividende auf ein Viertel zusammen. Sie sinkt von 80 Cent auf 20 Cent pro Stammaktie. Im saisonal schwierigen vierten Quartel übertraf Sixt seine eigenen Erwartungen und verbuchte einen Vorsteuergewinn von 12,5 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 9,2 Millionen Verlust gemacht.
Sixt fuhr zum Jahresanfang 2009 deutliche Verluste ein, steigerte sich allerdings stückweise. Man habe die Kostenstruktur im Jahresverlauf deutlich verbessert, erklärte der Konzern. So sei die Flotte verkleinert worden.
Für 2010 äußerte sich der Autovermieter zuversichtlich: Zwar werde die Nachfrage allenfalls gleichbleiben, der Konzern werde aber von seinen gesenkten Kosten profitieren. Sixt erwartet deswegen 2010 einen sinkenden Umsatz, aber ein deutlich höheres Ergebnis vor Steuern.

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