Polizistenmangel in Bahnhöfen und Zügen
veröffentlicht am 11.03.2010

© Bundespolizei
Bei der Bundespolizei fehlen an vielen Orten Beamte für regelmäßige Streifen in den Bahnhöfen und Zügen. Das geht nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» aus einem Prüfbericht des Bundesrechungshofs (BRH) hervor, den der BRH kürzlich an das Bundesinnenministerium geschickt hat.
München - Bei der Bundespolizei fehlen an vielen Orten Beamte für regelmäßige Streifen in den Bahnhöfen und Zügen. Das geht nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» aus einem Prüfbericht des Bundesrechungshofs (BRH) hervor, den der BRH kürzlich an das Bundesinnenministerium geschickt hat.
Bei mehr als einem Viertel der 121 Reviere der Bundespolizei sind demnach so wenige Beamte im Einsatz, dass «eine durchgängige Streifenbildung und Besetzung der Wache nicht sichergestellt werden kann».
Streifengänge von Polizisten gelten als wirksamstes Mittel gegen Gewalt, und ausgerechnet da fehlt es also an Personal. Abhilfe ist nicht in Sicht, trotz der Rüge des BRH. Bundesweit war es zuletzt in Zügen und an Bahnhöfen wiederholt zu Übergriffen auf Fahrgäste gekommen. (© AP)




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