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11. März 2010

Bestattungsunternehmen in Taiwan florieren



Nach Angaben des taiwanesischen Innenministeriums hat die Bestattungsindustrie des Landes mit seinen 23 Millionen Einwohnern im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 50 Milliarden Taiwanesischen Dollar (umgerechnet rund 1,15 Milliarden Euro) gemacht. Das waren pro Verstorbenem umgerechnet gut 8.500 Euro und damit etwa drei Viertel des taiwanesischen Durchschnittsjahreseinkommens.

Anstelle der teureren Erdbestattungen haben in jüngster Zeit Einäscherungen zugenommen. Aber die Bestattungsinstitute haben ihren Umsatz trotzdem durch Verbesserung ihrer Service-Angebote aufrecht erhalten. Außerdem bauen sie jetzt aufwendige Konstruktionen, die die Urnen mit der Asche der lieben Verstorbenen aufnehmen, wie Fung erklärt. Außerdem werden die Leichname ja auch vor der Verbrennung noch einbalsamiert.

Fungs Bestattungsunternehmen verkauft einen Schuhkarton großen Urnenplatz für bis zu 500.000 Taiwanesische Dollar (rund 11.500 Euro). Die Aschegefäße werden in Türmen mit marmornen Lobbys in einem 100 Hektar großen Friedhof beigesetzt, mit Blick auf den Pazifik. Nachts sehen die beleuchteten Türme wie Monumente aus.


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