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10. März 2010
Westerwelle beim alten Guerillero
Westerwelle reagierte hoch erfreut, verwies auf das Know-how von kleineren und mittleren deutschen Firmen, die auch bei den Erneuerbaren Energien viel zu bieten hätten. Der Außenminister unterstrich damit ein weiteres Mal, wie sehr er sich für die deutsche Wirtschaft einzusetzen gedenkt, wie massiv er die Außenwirtschaftsförderung betreibt.
So sehr, dass er ursprünglich sogar überlegt hatte, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle mit auf die Lateinamerika-Reise zu nehmen. Doch der Parteifreund konnte nicht weg, da er in Berlin die Internationale Tourismusbörse eröffnen musste.
So kritisch die Reaktionen in Deutschland auch sind, die Vertreter der deutschen Wirtschaft, die Westerwelle auf der Südamerika-Reise begleiten dürfen, sind von seiner Unterstützung restlos begeistert. «Der bringt die richtigen Leute zusammen: Wir hatten heute das ganze Kabinett am Tisch!», freute sich Unternehmer Ulrich Gräber nach den Gesprächen in Montevideo. «Das ist einfach toll, wie der Türen öffnet. Das kenne ich sonst nur von den Franzosen.»
Gräber weiß, wovon er spricht. Er ist Geschäftsführer des deutsch-französischen Technologiekonzerns Areva, der nicht nur Atomkraftwerke baut, sondern auch auf Erneuerbare Energien setzt. Dass beim Besuch von Westerwelle auch noch ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Uruguay vereinbart wurde, dürfte die Zusammenarbeit weiter befördern. weiterlesen >>

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