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Krise kommt der Umwelt zugute

veröffentlicht am 06.03.2010


Die Wirtschaftskrise hat den Treibhaus-Ausstoß so stark sinken lassen wie noch nie zuvor in der Bundesrepublik. Die Emissionen in Deutschland seien gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent gefallen, teilten Umweltbundesamt und Umweltministerium am Freitag in Berlin mit. Im Vergleich zu 1990 lag das Minus sogar bei 28,7 Prozent.

 

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Berlin - Die Wirtschaftskrise hat den Treibhaus-Ausstoß so stark sinken lassen wie noch nie zuvor in der Bundesrepublik. Die Emissionen in Deutschland seien gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent gefallen, teilten Umweltbundesamt und Umweltministerium am Freitag in Berlin mit. Im Vergleich zu 1990 lag das Minus sogar bei 28,7 Prozent.


Verantwortlich waren dafür besonders die Industrie und das verarbeitende Gewerbe, die 20 Prozent weniger ausstießen. Den stärksten Rückgang von allen Energieträgern verzeichnen die Steinkohlen, die sehr hohe Emissionen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) verursachen. Wegen der schlechten Konjunktur verbrauchte die Stahlindustrie weniger Kohle.


Der Chef des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, forderte, Energie noch effizienter zu nutzen und die Emissionen weiter zu senken. Sonst würden die Treibhausgase im Wirtschaftsaufschwung wieder zunehmen. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sicherte zu, verstärkt die Erneuerbaren Energien auszubauen.  (© AP)



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