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Schießerei am Pentagon: Mann wollte offenbar ins US-Verteidigungsministerium eindringen

veröffentlicht am 05.03.2010


Ein Bewaffneter hat am Donnerstagabend in einem U-Bahn-Eingang am US-Verteidigungsministerium zwei Sicherheitsbeamte angeschossen. Wie die Polizei mitteilte, schossen diese mit halbautomatischen Waffen zurück und verletzten den Mann schwer. Der 36-Jährige befand sich in einem kritischen Zustand, die Sicherheitskräfte waren nicht in Lebensgefahr.

 

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Washington - Ein Bewaffneter hat am Donnerstagabend in einem U-Bahn-Eingang am US-Verteidigungsministerium zwei Sicherheitsbeamte angeschossen. Wie die Polizei mitteilte, schossen diese mit halbautomatischen Waffen zurück und verletzten den Mann schwer. Der 36-Jährige befand sich in einem kritischen Zustand, die Sicherheitskräfte waren nicht in Lebensgefahr.


Die Hintergründe des Zwischenfalls waren zunächst unklar. Aus Sicherheitskreisen hieß es, derzeit deute nichts auf einen möglichen terroristischen Anschlag hin, wenngleich dies noch nicht völlig ausgeschlossen werden könne. Der Täter, nach ersten Erkenntnissen ein US-Bürger, wollte offenbar in das schwerbewachte Ministerium eindringen. An einem Kontrollpunkt holte er eine Waffe aus der Tasche und begann ohne jeden Warnung zu schießen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.


Ermittler prüften, ob möglicherweise ein zweiter Verdächtiger beteiligt gewesen sein könnte. Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 ist das Pentagon nicht mehr direkt von der U-Bahn aus zu erreichen, sondern nur noch über eine Sicherheitsschleuse. Alle Eingänge des Ministeriums wurden nach dem Zwischenfall vorübergehend geschlossen.  (© AP)


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