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05. März 2010

Studie: Games mit Gewalt fördern aggressives Verhalten



New York - Gewalt in Computerspielen fördert eindeutig die Aggressivität von Kindern und Jugendlichen. Eine Auswertung von 130 Studien mit mehr als 130.000 Teilnehmern zeigt, dass solche Videospiele bei Heranwachsenden aggressives Denken und Verhalten begünstigen und gleichzeitig soziale Eigenschaften beeinträchtigen - unabhängig von Alter, Geschlecht und der jeweiligen Kultur. Die Psychologen der Iowa State Universität raten Eltern, solche Spiele aus dem Haushalt zu verbannen.

«Wir können mit äußerster Gewissheit feststellen, dass Studien immer die gleichen Effekte sehen - unabhängig von der jeweiligen Kultur und egal, welches Untersuchungsverfahren angewandt wurde», sagt Studienleiter Craig Anderson. «Das sind zwar keine riesigen Auswirkungen, aber sie sind auch nicht auch belanglos. Es ist ein Risikofaktor für künftige Aggression.»

Angesichts des klaren Resultates fordert der Psychologe in der Zeitschrift «Psychological Bulletin», Gesellschaft und Politik müssten auf diese Herausforderung reagieren. Eltern rät er, mit ihren Kindern über dieses Thema zu sprechen. «Man sollte ihnen erklären, warum man bestimmte Arten von Spielen im Haushalt nicht erlaubt» rät er. «Eltern sollten die Botschaft vermitteln, dass es besser ist, auf Konflikte mit konstruktiven Lösungen zu reagieren.»


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