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05. März 2010
Krebsvorsorge beim Zahnarzt
Frankfurt/Main - Bösartige Tumore in der Mundhöhle gehören weltweit zu den zehn häufigsten Krebserkrankungen. In Deutschland wird nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Pathologen jährlich bei rund 8.000 Männer und 3.000 Frauen diese Erkrankung neu diagnostiziert. Waren früher vor allem Menschen jenseits des 50. Lebensjahres betroffen, sind es heute zunehmend Jüngere.
Der Krebs gilt als besonders hinterhältig und aggressiv. Doch davor kann man sich schützen. Bei der halbjährlich empfohlenen Vorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt sollte auch die Mundschleimhaut regelmäßig mit kontrolliert werden, rät die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).
«Früherkennung ist angesichts der schlechten Überlebensraten beim Mundhöhlenkrebs besonders wichtig», sagt DGZMK-Vizepräsident Wolfgang Bengel. Das gilt besonders für Raucher und Menschen mit hohem Alkoholgenuss, die zur Gruppe der Risikopatienten gehören. «Die Heilungschancen sind abhängig davon, wo der Tumor sich ausgebildet hat sowie vom Zeitpunkt der Diagnose», sagt der Zahnarzt. Bei sehr früh entdecktem Befund liegt die Heilungschance bei etwa 80 Prozent. Bei fortgeschrittenem Krebs liegt sie bei Null.
In frühem Stadium bereitet diese Krebsform kaum Beschwerden. Meist wird die Krankheit erst entdeckt, wenn es bereits zu spät ist. Im fortgeschrittenen Stadium leiden die Erkrankten - je nachdem, wo sich der Tumor befindet - unter Schmerzen beim Essen und Schlucken. Bei vielen fällt starker Mundgeruch durch zerfallende Tumorteile auf. Gelegentlich ist der Speichel blutig gefärbt. weiterlesen >>

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