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04. März 2010
Immer mehr Gezänk um hohe Heizkosten
München - Unzählige Mieter streiten mit ihren Vermietern noch immer um die teure Heizkostenabrechnung aus dem Jahr 2008 - da steht schon die nächste Belastung ins Haus. Trotz relativ stabiler Energiekosten 2009 müssen Millionen Bürger nach der Kältewelle dieses Winters wieder mit hohen Nachzahlungen rechnen.
Allein im eiskalten Januar brauchten sie im Schnitt 8 bis 10 Prozent mehr Heizenergie als sonst. Das schlägt sich bei der neuen Abrechnung in Mehrkosten von 10 bis 40 Euro nieder, je nach Wohnungsgröße und energetischem Zustand, wie Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund erklärt.
Dazu kommt, dass die Gaspreise zum Jahreswechsel auf breiter Front wieder nach oben kletterten. Viele Versorger erhöhten zum 1. März oder ziehen jetzt im Frühjahr nach. Ein Teufelskreis, der viele in dieser Heizperiode wieder in finanzielle Bedrängnis bringen dürfte, meint Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. Nachforderungen von mehreren hundert Euro seien keine Seltenheit.
Bei der «zweiten Miete», die manchen für 2009 schon in wenigen Wochen wieder ins Haus flattert, entfällt der Löwenanteil der Betriebskosten aufs Heizen. «70 bis 80 Prozent der Gesamtkosten macht der Posten Energie aus, das wiegt schwer», betont Kai Warnecke, Jurist der Eigentümergemeinschaft Haus und Grund. Und dürfte den Dauerstreit zwischen Mietern und Vermietern über die Höhe der Heizkosten weiter anheizen. weiterlesen >>

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