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Eisbären-Dompteurin Böttcher gestorben

veröffentlicht am 04.03.2010


Die wohl berühmteste Dompteurin der DDR, Ursula Böttcher, ist tot. Die 82-Jährige starb am Mittwoch in einem Dresdner Krankenhaus, wie die «Dresdner Morgenpost» berichtete. Böttcher war die erste Frau überhaupt, die eine Eisbären-Nummer in der Manege zeigte.

 

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Dresden - Die wohl berühmteste Dompteurin der DDR, Ursula Böttcher, ist tot. Die 82-Jährige starb am Mittwoch in einem Dresdner Krankenhaus, wie die «Dresdner Morgenpost» berichtete. Böttcher war die erste Frau überhaupt, die eine Eisbären-Nummer in der Manege zeigte. Bei Tourneen wurde die 1,58 Meter kleine Dompteurin, die mehr als 40 Jahre beim Zirkus arbeitete, weltweit gefeiert. Sie erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Zirkus-Oskar.


Berühmt wurde sie mit einer Dressur, bei der sie einen der zehn Bären von Mund zu Mund fütterte. Der legendäre «Todeskuss» wurde sogar auf einer Briefmarke verewigt. Angefangen hatte sie 1952 beim Zirkus zunächst als Putzfrau, drei Jahre später trat sie bereits mit einer Löwengruppe auf. Ende 1961 begann sie dann die Arbeit mit den Eisbären. Nach der Wende kam das Aus für den ehemaligen DDR-Staatszirkus. Obwohl Böttcher Auftritts-Angebote aus mehreren Ländern hatte, wurden die Eisbären an verschiedene Zoos verkauft.


In einem ihrer seltenen Interviews danach sagte Böttcher, trotz des bitteren Endes sei es ein wunderbares Leben gewesen. «Ja, ich würde alles noch mal so machen.»  (© AP)



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