China gibt 7,5 Prozent mehr für Rüstung und Streitkräfte aus

veröffentlicht am 04.03.2010


China hat am Donnerstag die niedrigste Steigerung seiner Verteidigungsausgaben seit 20 Jahren verkündet. Nachdem in den Vorjahren der Militär-Etat zweistellig erhöht wurde, gibt Peking in diesem Jahr nach eigenen Angaben 7,5 Prozent mehr für Rüstung und Streitkräfte aus. Vermutlich schlagen sich darin Auswirkungen sowohl der Finanzkrise als auch der wachsenden Sorgen der Nachbarn nieder, die China zunehmend als militärische Bedrohung wahrnehmen.

 

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Peking - China hat am Donnerstag die niedrigste Steigerung seiner Verteidigungsausgaben seit 20 Jahren verkündet. Nachdem in den Vorjahren der Militär-Etat zweistellig erhöht wurde, gibt Peking in diesem Jahr nach eigenen Angaben 7,5 Prozent mehr für Rüstung und Streitkräfte aus. Vermutlich schlagen sich darin Auswirkungen sowohl der Finanzkrise als auch der wachsenden Sorgen der Nachbarn nieder, die China zunehmend als militärische Bedrohung wahrnehmen.


Ein Sprecher des Parlaments, Li Zhaoxing, betonte demgegenüber den defensiven Charakter des chinesischen Militärprogramms, zu dem mit mehr als 2,3 Millionen Soldaten der Volksbefreiungsarmee die zahlenmäßig größten Streitkräfte der Welt gehören. China werde den größeren Verteidigungshaushalt nutzen, um sich «gegen verschiedene Bedrohungen» zu wappnen, sagte Li.


Die Höhe der Militärausgaben betrügen in diesem Jahr 532,11 Milliarden Yuan (57 Milliarden Euro). Das entspreche 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die USA gäben vier Prozent und Großbritannien, Frankreich und Russland zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für ihre Verteidigung aus, sagte Li.  (© AP)


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