Kommunalwahl in den Niederlanden: Stimmungstest nach Koalitionsbruch
veröffentlicht am 03.03.2010

In den Niederlanden haben am Mittwoch die Wähler anderthalb Wochen nach dem Koalitionsbruch in Den Haag neue Kommunalparlamente gewählt. Schon vor dem Ende der am Streit über den Afghanistan-Einsatz zerbrochenen Mitte-Links-Koalition hatte mit der Einwanderungspolitik ein landesweites Thema die Diskussion beherrscht.
Amsterdam - In den Niederlanden haben am Mittwoch die Wähler anderthalb Wochen nach dem Koalitionsbruch in Den Haag neue Kommunalparlamente gewählt. Schon vor dem Ende der am Streit über den Afghanistan-Einsatz zerbrochenen Mitte-Links-Koalition hatte mit der Einwanderungspolitik ein landesweites Thema die Diskussion beherrscht.
Der wegen seiner Kritik am Islam umstrittene Politiker Geert Wilders kandidiert in Den Haag und Almere; Umfragen zufolge liegt er dort an zweiter Stelle. Die Kommunalwahl gilt nach dem von der sozialdemokratischen PvDA als Stimmungstest vor allem für die ehemaligen Koalitionsparteien - neben der PvDA die Christdemokraten (CDA) von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende und die Christen-Union (CU). Im Juni findet eine vorgezogene Parlamentswahl statt. (© AP)
Lesen Sie auch: MÄRKTE ASIEN/Börsen schütteln Enttäuschung über EU-Gipfel ab
HONGKONG (Dow Jones) Das ohne konkrete Beschlüsse zu Ende gegangene Treffen der EU-Chefs hat an den asiatischen Finanzmärkten für Enttäuschung gesorgt. Der Euro sank zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit Juli 2010 gesunken. An den ostasiatischen Börsen erholten sich die Kurse im Verlauf des Donnerstaghandels aber von einem Großteil ihrer Verluste. Händler sprachen von Schnäppchenkäufen nach den zuletzt starken Kursverlusten. zur Nachricht >>




Grünen-Chef hält Koalitionsbruch wegen FDP-Krise für übertrieben
Koalitionsbruch im Saarland bringt FDP weiter in Bedrängnis
Koalitionsbruch an der Saar sorgt bundesweit für Aufsehen
Linke-Vorsitzende Lötzsch kritisiert CDU nach Koalitionsbruch

