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Zahl der Erdrutsch-Opfer in Uganda weiter gestiegen

veröffentlicht am 03.03.2010


Nach einer Serie von Erdrutschen in Uganda ist die Zahl der Toten auf mindestens 86 gestiegen. Das berichtete ein Sprecher des Roten Kreuzes am Mittwoch. Nach heftigem Regen hatte eine Schlammlawine drei Dörfer in einer abgelegenen Region des Landes überschwemmt.

 

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Buduba - Nach einer Serie von Erdrutschen in Uganda ist die Zahl der Toten auf mindestens 86 gestiegen. Das berichtete ein Sprecher des Roten Kreuzes am Mittwoch. Nach heftigem Regen hatte eine Schlammlawine drei Dörfer in einer abgelegenen Region des Landes überschwemmt. Mehrere Hundert Menschen werden nach Angaben der Behörden noch vermisst. Viele Opfer gab es, als Sturzbäche aus Matsch ein Krankenhaus und eine Kirche überfluteten.


Ugandas Katastrophenschutzminister Musa Ecweru sagte, dass unter den Opfern allein 50 Studenten seien, die Zuflucht in dem Krankenhaus gesucht hätten. Der 20 Jahre alte James Kasawi sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe den Einsturz der Kirche nur überlebt, weil er seinen Kopf oberhalb der Massen von Schlamm habe halten können. «Die fünf Leute, die neben mir saßen, sind gestorben.»


«Die Regierung tut alles, um die zu retten, die noch am Leben sind», sagte der Katastrophenschutzminister. Die Armee sei entsandt worden, um Hilfsorganisationen und freiwillige Helfer zu unterstützen.


Der östliche Teil des afrikanischen Staates wurde bereits 2007 von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Rund 2.000 Menschen hatten ihre Häuser verlassen müssen, insgesamt waren damals 50.000 Bewohner von den schwersten Regenfällen der vergangenen 35 Jahre betroffen.  (© AP)


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Erdrutsch

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