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02. März 2010
"Türckische Cammer" zeigt orientalische und orientalisierende Kunst in Dresden
Dresden - Eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunst außerhalb der Türkei wird am kommenden Sonntag in Dresden eröffnet. Die «Türckische Cammer» zeigt orientalische und orientalisierende Kunst aus mehreren Jahrhunderten, wie die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden am Montag mitteilten. Zu sehen sind in der neuen Dauerausstellung rund 600 Objekte, darunter Prunkreitzeuge, Panzerhemden, Helme, Fahnen, Waffen und Gewänder.
Zentrales Ausstellungsstück ist ein osmanisches Staatszelt aus dem Besitz Augusts des Starken. Die sächsischen Kurfürsten hatten die Sammlung vom 16. bis zum 19. Jahrhundert zusammengetragen. Sie wird nun im Residenzschloss in Dresden erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder vollständig präsentiert. Kunstministerin Sabine von Schorlemer sagte, die Ausstellung sei für die Staatlichen Kunstsammlungen ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Zentrum der Kunst und Wissenschaft von weltweiter Ausstrahlung.
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