AKW-Gegner demonstrieren am Tschernobyl-Jahrestag
veröffentlicht am 02.03.2010

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Atomkraftgegner haben für den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bundesweit Aktionen für den Ausstieg aus der Kernenergie angekündigt. Am 24. April seien unter anderem eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel, eine Kette um das AKW-Gelände in Biblis und eine Demonstration zum Zwischenlager Ahaus geplant, teilten Vertreter der Anti-Atom-Bewegung am Montag in Hannover mit.
Hannover - Atomkraftgegner haben für den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bundesweit Aktionen für den Ausstieg aus der Kernenergie angekündigt. Am 24. April seien unter anderem eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel, eine Kette um das AKW-Gelände in Biblis und eine Demonstration zum Zwischenlager Ahaus geplant, teilten Vertreter der Anti-Atom-Bewegung am Montag in Hannover mit. In Tschernobyl in der Ukraine explodierte am 26. April 1986 ein AKW-Block und setzte große Mengen Radioaktivität frei.
Vor dem 24. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe wollen zudem Bauern und andere Atomkraftgegner aus der Region um das niedersächsische Gorleben in einem dreitägigen Treck nach Krümmel ziehen. Die Kette von Störfällen in Krümmel und Brunsbüttel habe gezeigt, dass auch in Deutschland die Gefahr eines schlimmen Unfalles bestehe, sagte die Vorsitzende der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek. Man rechne am 24. April bundesweit mit Demonstrationen von insgesamt mehreren Zehntausend AKW-Gegnern. (© AP)
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