Islamisten hindern UN an Lebensmittelverteilung in Somalia
veröffentlicht am 02.03.2010

Militante Islamisten haben in Somalia die Vereinten Nationen an der Auslieferung von Lebensmittelhilfen für über 360.000 Menschen gehindert. Das teilte das Welternährungsprogramm (WFP) am Montag mit. Die Islamisten hatten zuvor der UN-Organisation unter anderem vorgeworfen, «Abtrünnige» zu unterstützen.
Nairobi - Militante Islamisten haben in Somalia die Vereinten Nationen an der Auslieferung von Lebensmittelhilfen für über 360.000 Menschen gehindert. Das teilte das Welternährungsprogramm (WFP) am Montag mit. Die Islamisten hatten zuvor der UN-Organisation unter anderem vorgeworfen, «Abtrünnige» zu unterstützen.
Nach WFP-Angaben wurden die mit Nahrung beladenen Lastwagen der UN nicht durch einen von den Militanten kontrollierten Straßenposten nahe der Hauptstadt gelassen. Die Rebellengruppe Al Schahab warf dem WFP außerdem vor, mit ihren Lebensmittelhilfen den einheimischen Farmern zu schaden, die ihre vor kurzem geernteten Produkte verkaufen wollten. (© AP)
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