Gewalt vor dem indonesischen Parlament
veröffentlicht am 02.03.2010

Vor dem indonesischen Parlament ist es am Dienstag zu schweren Zusammenstößen mit Regierungsgegnern gekommen. Rund 1.000 Demonstranten protestierten gegen eine staatliche Bankenrettung, die auch unter den Abgeordneten für heftige Kontroversen sorgte. Aus der Menge wurden Steine auf Polizisten geworfen.
Jakarta - Vor dem indonesischen Parlament ist es am Dienstag zu schweren Zusammenstößen mit Regierungsgegnern gekommen. Rund 1.000 Demonstranten protestierten gegen eine staatliche Bankenrettung, die auch unter den Abgeordneten für heftige Kontroversen sorgte. Aus der Menge wurden Steine auf Polizisten geworfen. Diese setzten Tränengas und Wasserwerfer ein.
Die Demonstranten spannten ein großes Transparent über den Haupteingang mit der Inschrift: «Ersetzt das Regime, ersetzt das Regime ohne SBY» - die Abkürzung steht für Präsident Susilo Bambang Yudhoyono, der im Juli vergangenen Jahres wiedergewählt wurde. Zwei Veranstalter der Kundgebung in der Hauptstadt Jakarta wurden nach Polizeiangaben festgenommen. (© AP)
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