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CeBIT 2010: Computer werden immer billiger

veröffentlicht am 01.03.2010


Die deutsche Computerbranche hat die Krise abgehakt und schaltet wieder auf Wachstum: Der PC-Absatz im Inland wird im laufenden Jahr nach Überzeugung des Fachverbands Bitkom auf ein Rekordhoch steigen. Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer rechnet mit einem Plus von 6 Prozent auf 13,6 Millionen Stück im Wert von insgesamt 6,6 Milliarden Euro. Auch andere Teile der IT-Industrie würden wieder anziehen, sagte Scheer am Montag in Hannover vor Eröffnung der Computermesse Cebit.

 

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Hannover - Die deutsche Computerbranche hat die Krise abgehakt und schaltet wieder auf Wachstum: Der PC-Absatz im Inland wird im laufenden Jahr nach Überzeugung des Fachverbands Bitkom auf ein Rekordhoch steigen. Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer rechnet mit einem Plus von 6 Prozent auf 13,6 Millionen Stück im Wert von insgesamt 6,6 Milliarden Euro. Auch andere Teile der IT-Industrie würden wieder anziehen, sagte Scheer am Montag in Hannover vor Eröffnung der Computermesse Cebit.


Insgesamt dürfte der IT-Markt 2010 um 1,4 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro steigen, nachdem im Krisenjahr 2009 ein Minus von 5,4 Prozent in den Büchern stand. Für 2011 erwartet der Verband sogar 3,8 Prozent Wachstum. Nach Ansicht von Microsoft-Deutschlandchef Achim Berg gibt es in den deutschen Unternehmen einen Investitionsstau. Viele Firmen würden Ausgaben für ihre Computernetze planen, sagte Berg in Hannover.


Nicht so gut laufen die Geschäfte der Telekommunikationsindustrie: Hier sinkt der Inlandsumsatz 2010 um 1,1 Prozent auf 63 Milliarden Euro, vor allem wegen des weiteren Preisverfalls bei den Telefonkosten. 2011 soll der Markt stagnieren. Gleichzeitig steigt aber die Nutzung der Mobilfunknetze, vor allem die übertragenen Datenmengen explodieren geradezu. 2009 betrug der Daten-Zuwachs im Mobilfunk fast 250 Prozent. Der Trend geht weiter, 2010 sollen 8,2 Millionen sogenannte Smartphones verkauft werden, also Handys mit Internetzugang und großem Bildschirm.


70 Prozent der verkauften Computer sind tragbare Geräte wie Laptops oder Notebooks. Der Durchschnittpreis hierfür fiel schon 2009 um 10 Prozent auf 521 Euro. Gute Geräte gebe es schon für 250 Euro, sagte Scheer. Wegen des Preisverfalls stagniert der PC-Umsatz trotz steigender Verkaufszahlen.


Insgesamt aber ist die Stimmung in der Branche wieder besser als im Krisenjahr 2009. «Wir können eine positive Grundstimmung zum Ausdruck bringen», sagte Scheer auf Basis einer aktuellen Umfrage in der Branche.  (© AP)



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