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Niederländische Koalitionsregierung an Afghanistan-Streit zerbrochen

veröffentlicht am 20.02.2010


Die niederländische Regierung ist am Streit über eine Verlängerung ihres Militäreinsatzes in Afghanistan zerbrochen. Die sozialdemokratische Arbeitspartei (PvdA) werde das Drei-Parteien-Bündnis verlassen, teilte Ministerpräsident Jan Peter Balkenende auf einer Pressekonferenz in der Nacht zum Samstag mit. Die Entscheidung fiel nach 16-stündigen Beratungen über eine reduzierte Fortführung des 2006 begonnenen Einsatzes oder einen Truppenabzug.

 

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Amsterdam - Die niederländische Regierung ist am Streit über eine Verlängerung ihres Militäreinsatzes in Afghanistan zerbrochen. Die sozialdemokratische Arbeitspartei (PvdA) werde das Drei-Parteien-Bündnis verlassen, teilte Ministerpräsident Jan Peter Balkenende auf einer Pressekonferenz in der Nacht zum Samstag mit. Die Entscheidung fiel nach 16-stündigen Beratungen über eine reduzierte Fortführung des 2006 begonnenen Einsatzes oder einen Truppenabzug.


Der Regierungschef hatte sich für eine Fortsetzung ausgesprochen und eine spätere Entscheidung darüber gewünscht. Finanzminister Wouter Bos von PvdA bestand aber auf einen Beschluss am Freitag. Der Einsatz in der Provinz Urusgan ist bis August befristet. Er hat bislang 21 niederländische Soldaten das Leben gekostet.


Balkenende führt mit seinem Christlich-Demokratischen Appell (CDA) die Koalition, dritte Partei in dem Bündnis neben der PvdA ist die Christenunion (CU).  (© AP)



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