Forderung nach EU-Sonderbeauftragtem für Griechenland
veröffentlicht am 04.02.2010

Griechenland soll nach dem Willen führender Europaabgeordneter unter Aufsicht eines EU-Sonderbeauftragten gestellt werden. Der Vorsitzende des zuständigen Sonderausschusses zur Wirtschafts- und Finanzkrise im Europäischen Parlament, Wolf Klinz (FDP), sagte der Tageszeitung «Die Welt», angesichts der dramatischen Staatsverschuldung, die zu einer großen Gefahr für den Euro werden könne, müsse Brüssel einen Hohen Beauftragten der EU in Athen einsetzen.
Berlin - Griechenland soll nach dem Willen führender Europaabgeordneter unter Aufsicht eines EU-Sonderbeauftragten gestellt werden. Der Vorsitzende des zuständigen Sonderausschusses zur Wirtschafts- und Finanzkrise im Europäischen Parlament, Wolf Klinz (FDP), sagte der Tageszeitung «Die Welt», angesichts der dramatischen Staatsverschuldung, die zu einer großen Gefahr für den Euro werden könne, müsse Brüssel einen Hohen Beauftragten der EU in Athen einsetzen.
«Dieser Sonderbeauftragte könnte die griechische Regierung beraten, konkrete Sparmaßnahmen vorschlagen und zugleich als möglicher Sündenbock für unpopuläre Maßnahmen dienen», wird Klinz zitiert. Griechenland stehe vor «schmerzhaften Reformen», die verantwortlichen Politiker würden dadurch unter erheblichen Druck kommen. «Da kann der Hohe Beauftragte als unabhängige Instanz helfen, die notwendigen Maßnahmen mit aller Härte durchzusetzen», wird der FDP-Politiker zitiert. (© AP)
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