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Ver.di setzt Warnstreiks im öffentlichen Dienst fort

veröffentlicht am 04.02.2010


Vor dem Hintergrund der Warnstreiks im öffentlichen Dienst hat ver.di-Chef Frank Bsirske die Tarifforderung der Gewerkschaften nach im Gesamtvolumen fünf Prozent mehr Geld bekräftigt. In Zeiten der Wirtschaftskrise müsse die Binnennachfrage angekurbelt werden: «In der Krise ist es unabdingbar, die private Nachfrage zu stärken», sagte Bsirske dem «Mannheimer Morgen».

 

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Frankfurt/Main - Vor dem Hintergrund der Warnstreiks im öffentlichen Dienst hat ver.di-Chef Frank Bsirske die Tarifforderung der Gewerkschaften nach im Gesamtvolumen fünf Prozent mehr Geld bekräftigt. In Zeiten der Wirtschaftskrise müsse die Binnennachfrage angekurbelt werden: «In der Krise ist es unabdingbar, die private Nachfrage zu stärken», sagte Bsirske dem «Mannheimer Morgen».


Bsirske forderte die Kommunen auf, Front zu machen «gegen die wahnwitzigen Steuerpläne in Berlin». Die Bundesregierung müsse die Kommunen entlasten, dann könnten diese die Forderungen der Gewerkschaften erfüllen.


Ver.di und der Beamtenbund setzen ihre Streiks im öffentlichen Dienst am Donnerstag fort. Am Mittwoch beteiligten sich Gewerkschaftsangaben zufolge mehr als 20.000 Beschäftigte an den Protestaktionen. Betroffen waren unter anderem Verkehrsbetriebe, Krankenhäuser und Kindertagesstätten in zehn Bundesländern.


Die zweite Verhandlungsrunde für die gut zwei Millionen Angestellten von Bund und Kommunen hatte am Montag kein Ergebnis gebracht, die nächste Runde steht kommenden Mittwoch an, die Arbeitgeber haben ein Angebot in Aussicht gestellt.  (© AP)



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