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28. Februar 2010
Deutscher Opernball: Frankfurt erlebte ein gut gelauntes "Dallas"-Ekel
Frankfurt/Main - Larry Hagman im weißen Leinenanzug mit Cowboyhut und Turnschuhen - Alain Delon im dezenten Schwarz: Zwei ganz Große des Filmgeschäfts gaben dem Deutschen Opernball am Samstagabend in Frankfurt am Main doch wieder internationalen Glamour. Zwei Hollywood-Größen hatten dagegen kurzfristig abgesagt: Andie MacDowell und Al Pacino ließen sich kurz vor der traditionellen Veranstaltung in der Alten Oper kurzfristig von der Gästeliste streichen.
Und auch die als Moderatorin vorgesehene Münchner Schauspielerin Christine Kaufmann war wegen einer Nebenhöhlenentzündung an der Reise nach Frankfurt gehindert. So wurde es nichts mit dem von ihrer Tochter Allegra erhofften Wiedersehen der Eltern nach vielen Jahren. Denn auch der 84 Jahre alte, gesundheitlich angeschlagene Vater Tony Curtis war nicht zum Flug aus den USA zu bewegen. Nur die 43-jährige Allegra Curtis kam trotzdem, machte aus der Not eine Tugend und übernahm von der Frau Mama die Rolle der Ballmoderatorin.
Nach vielen Jahren in den USA - dorthin wurde sie als Kind zusammen mit Schwester Alexandra von Tony Curtis gegen den Willen der Mutter gebracht - brauchte sie allerdings Zettel zum Ablesen. «Deutsch ist nicht meine Heimatsprache», radebrechte die jetzt auf Mallorca lebende Schmuckdesignerin ein wenig. Doch auch ohne die bei Moderatoren gewohnte Routine entledigte sie sich ihrer Aufgabe mit sympathischer Natürlichkeit und dankte dem Publikum am Ende auch brav «für Ihre Geduld».
Der Stimmung der gut 2.000 Ballgäste - etwas weniger als in den vergangenen Jahren - tat all das keinen Abbruch. Vor allem Rocklady Bonnie Tyler heizte ihnen ein. Alle bekannten eigenen Hits von «Lost in France» über «It's A Heartache» bis zu «Total Eclipse of The Heart» brachten den Saal zum Brodeln und die Träger eleganter Abendkleider und feiner Smokings ebenso zum Mitrocken wie Anleihen der 58-Jährigen Waliserin bei Bryan Adams, Janis Joplin oder den Bee Gees. weiterlesen >>

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