Tarifstreit im öffentlichen Dienst: Es gibt eine Einigung!

veröffentlicht am 27.02.2010


Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes gibt es eine Einigung. Dies teilten die Verhandlungsführer von Arbeitgebern und Gewerkschaften am Samstag kurz vor Mitternacht in Potsdam mit. Demnach greift die Einigung die einstimmige Empfehlung der Schlichtungskommission auf.

 

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Potsdam - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes gibt es eine Einigung. Dies teilten die Verhandlungsführer von Arbeitgebern und Gewerkschaften am Samstag kurz vor Mitternacht in Potsdam mit. Demnach greift die Einigung die einstimmige Empfehlung der Schlichtungskommission auf.


Diese sieht eine Entgelterhöhung von 1,2 Prozent rückwirkend ab Januar 2010 vor. Ab Januar 2011 ist ein weiteres Plus von 0,6 Prozent und ab August 2011 noch einmal 0,5 Prozent vorgesehen. Zudem soll es zum 1. Januar 2011 eine Einmalzahlung von 240 Euro geben. Die Gewerkschaften vertrat in der Schlichtungskommission der ehemalige Oberbürgermeister von Hannover, Herbert Schmalstieg (SPD), die Arbeitgeber der frühere sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU).


Die beiden Schlichter empfahlen einen Tarifabschluss für 26 Monate bis zum 29. Februar 2012. Neben den Entgelterhöhungen soll die Leistungskomponente von derzeit einem Prozent der Bezüge bis 2013 schrittweise auf zwei Prozent steigen. Der Schlichtungsspruch enthält zudem Regelungen zur Altersteilzeit und zur Übernahme von Auszubildenden. Besonders bei der Altersteilzeit wurde bis zuletzt am späten Samstagabend noch um eine Einigung gerungen.  (© AP)



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