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27. Februar 2010

Familientragödie in Sinsheim: Motiv weiter unklar



Heidelberg - Der 48-Jährige, der am Freitag mutmaßlich seine Familie und sich selbst erschossen hat, war legal im Besitz von 20 Waffen. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Heidelberg am Samstag mitteilten, war der Mann Mitglied eines Schützenvereins und besaß berechtigt 20 Schusswaffen und acht erlaubnispflichtige Waffenteile wie Wechselläufe. Er steht im Verdacht, seine 47-jährige Frau und seinen 23-jährigen Sohn sowie die Familien-Dogge erschossen zu haben. Anschließend beging er den Ermittlungen zufolge Selbstmord.

Das Motiv der Tat war am Samstag weiter unklar. In der Wohnung wurde ein Abschiedsbrief gefunden, dessen Inhalt ausgewertet wird, wie es hieß. Tatwaffen waren vermutlich eine Handfeuerwaffe und ein Gewehr, die bei der Spurensicherung gefunden wurden. Die Obduktion der Leichen sollte am Samstagnachmittag stattfinden.

Der Familienvater hatte am Freitag um 11.00 Uhr bei der Polizei angerufen, seine Adresse angegeben und sinngemäß gesagt, es sei etwas Schlimmes passiert. Daraufhin fuhren Beamte zu dem Haus in Sinsheim-Reihen und fanden die Leichen der dreiköpfigen Familie und des Hundes.


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