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Umweltbundesamt: City-Maut kein Patentrezept

veröffentlicht am 27.02.2010


Die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und kleinere Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen darf nach Auffassung des Umweltbundesamts nicht länger ein Tabu sein. Der Präsident des Amtes, Jochen Flasbarth, sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», auch die Besteuerung bei der privaten Nutzung von Dienstwagen sei fällig. Deutschland könne seine Klimaziele nur erreichen, wenn der Verkehr pro Jahr 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstößt.

 

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Osnabrück - Die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und kleinere Nutzfahrzeuge ab 3,5 Tonnen darf nach Auffassung des Umweltbundesamts nicht länger ein Tabu sein. Der Präsident des Amtes, Jochen Flasbarth, sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», auch die Besteuerung bei der privaten Nutzung von Dienstwagen sei fällig. Deutschland könne seine Klimaziele nur erreichen, wenn der Verkehr pro Jahr 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger ausstößt.


Nach der neuesten Studie seines Hauses sei noch mehr möglich, sagte Flasbarth. Die Emissionen im Jahr 2020 könnten zwischen 54 und 87 Millionen Tonnen niedriger sein, wenn Deutschland ein umfassendes Programm zur CO2-Minderung im Verkehr einführt. «Auch die City-Maut kann einen sehr wertvollen Beitrag leisten, die Luft in den Städten besser zu machen und gleichzeitig die Klimagasemissionen zu senken», betonte der Präsident. Eine City-Maut sei aber kein Patentrezept, das überall wirke.  (© AP)


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