Verstärkte Piraten-Angriffe ab März erwartet
veröffentlicht am 27.02.2010

Nach der Zahlung eines Lösegelds in unbekannter Höhe haben somalische Piraten einen Chemietanker aus Singapur freigelassen. Das Lösegeld sei in einem wasserdichten Behälter mit einem Fallschirm abgeworfen worden, teilte ein Sprecher der EU-Marinemission Atalanta am Freitag mit.
Nairobi - Nach der Zahlung eines Lösegelds in unbekannter Höhe haben somalische Piraten einen Chemietanker aus Singapur freigelassen. Das Lösegeld sei in einem wasserdichten Behälter mit einem Fallschirm abgeworfen worden, teilte ein Sprecher der EU-Marinemission Atalanta am Freitag mit.
Danach hätten die Piraten den Tanker «Pramoni» verlassen, und das Schiff habe sich von der Küste entfernt. Die 24 Besatzungsmitglieder aus China, Indien, Nigeria und Vietnam seien wohlauf, sagte Atalanta-Sprecher John Harbour. Die «Pramoni» war am 1. Januar gekapert worden.
Unterdessen warnte der Schifffahrtsdienst Dryad Maritime Intelligence Service vor verstärkten Piratenangriffen im März, April und Mai. Es sei zu erwarten, dass die somalischen Piraten ihre Aktionen mit dem dann wieder ruhigeren Wetter ausweiteten, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens, Graeme Gibbon Brooks. Die somalischen Piraten haben zurzeit mindestens sechs Schiffe mit mehr als 100 Besatzungsmitgliedern in ihrer Gewalt. (© AP)




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