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27. Februar 2010
Gegenwind für den US-Klimaschutz
Washington - Der Gegenwind für die Klimaschützer in den USA wird stärker: Zwei führende Abgeordnete der demokratischen Regierungspartei beantragten am Freitag in Washington, den jüngsten Bericht der Gesundheitsbehörde EPA zur Gefährlichkeit von Treibhausgasen für unwirksam zu erklären.
Damit verstärkt sich auch im Repräsentantenhaus der Druck gegen die EPA, die Kohlendioxid (CO2) und andere Treibhasgase als gefährlich für die öffentliche Gesundheit eingestuft hat und daher eine eigene Kompetenz beansprucht, um Höchstwerte für Emissionen festzusetzen. Die Vorlage von Collin Peterson und Ike Skelton will die EPA daran hindern, die Emissionen von Fahrzeugen, Kohlekraftwerken und anderen Industrieanlagen zu regulieren. Im Senat haben acht demokratische Senatoren eine ähnliche Initiative gestartet.
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Russland hat am Mittwoch das Anzapfen eines gigantischen Sees unter der Eisdecke des Südpols bestätigt. Wie das Institut für Arktische und Antarktische Forschung in Moskau mitteilte, wurde das Wasserreservoir in knapp 3.800 Metern Tiefe nach mehr als zwei Jahrzehnte langen Bohrungen am Sonntag erreicht. Wissenschaftler erhoffen sich weitreichende Erkenntnisse aus der Erforschung des Wostoksees, der etwa 15 Millionen Jahre von der Außenwelt isoliert war und einzigartige Lebensformen enthalten könnte. Wegen des Einsatzes von Schmierstoffen und Frostschutzmittel bei den Bohrungen befürchten Kritiker zugleich eine Bedrohung dieser Lebenswelten. zur Nachricht >>

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