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Barclays mit Milliardengewinn

veröffentlicht am 16.02.2010


Die britische Großbank Barclays hat im Krisenjahr 2009 glänzend verdient. Das Institut konnte seinen Nettogewinn auf 9,4 Milliarden Pfund (10,7 Milliarden Euro) mehr als verdoppeln. Allein für das vierte Quartal wies Barclays am Dienstag einen Gewinn von 6,9 Milliarden Pfund aus - mehr als acht Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

 

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Frankfurt/Main - Die britische Großbank Barclays hat im Krisenjahr 2009 glänzend verdient. Das Institut konnte seinen Nettogewinn auf 9,4 Milliarden Pfund (10,7 Milliarden Euro) mehr als verdoppeln. Allein für das vierte Quartal wies Barclays am Dienstag einen Gewinn von 6,9 Milliarden Pfund aus - mehr als acht Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte die Bank auch von dem Verkauf des Bereich Barclays Global Investors, der vor Steuern 5,3 Milliarden Pfund in die Kassen spülte.


«Mit oder ohne Verkauf von BGI, die Zahlen sind extrem beeindruckend», sagte Analyst Richard Hunter von Hargreaves Lansdown Stockbrokers. Barclays-Vorstandschef John Varley und der Chef des Investmentbanking Robert Diamond verzichten das zweite Jahr freiwillig auf Bonuszahlungen.


Barclays ist eine der wenigen britischen Banken, die staatlichen Finanzspritzen im Kampf gegen die Finanzkrise zurückgewiesen hat. Daher gelten für Barclays, anders als beispielsweise bei den Konkurrenten Lloyds und Royal Bank of Scotland (RBS), auch nicht die von der britischen Regierung verhängten Beschränkungen der Managergehälter.  (© AP)



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