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14. Februar 2010
Apple setzt Flash unter Druck
Frankfurt/Main - Videos, Zeichentrickfilme und kleine Browser- Spiele - es gibt kaum etwas, was die Flash-Technik von Adobe nicht ins Web bringen kann. Weil das kalifornische Unternehmen die Software für die Darstellung von Flash-Inhalten kostenlos verteilt, ist die Technik zu einem De-Facto-Standard geworden. Doch jetzt gerät Flash gleich von mehreren Seiten unter Druck.
Zum einen weigert sich Apple, Flash auf seinem iPhone wie auf seinem neuen iPad zu unterstützen. Zum anderen kommt mit HTML 5 ein neuer Web-Standard, der die Integration von Videos zum Kinderspiel macht. Beides könnte die Stellung von Flash mehr schwächen als die Microsoft-Konkurrenz Silverlight.
Bei der iPad-Präsentation hatte Apple-Chef Steve Jobs die Lacher auf seiner Seite, als das neue Gerät statt einer eingebetteten Flash-Animation auf der Webseite der «New York Times» nur das Symbol für das fehlende Plugin anzeigte. Das war wohl kaum ein Versehen, sondern eher die klare Botschaft: Wir brauchen kein Flash.
«Es hat einige überrascht, dass es auf einem neuen magischen Gerät keinen Flash-Player gibt», schrieb der Adobe-Technikchef (CTO) Kevin Lynch, nach der Vorstellung des iPads im Firmenblog. Dabei sei Flash ironischerweise vor 15 Jahren gerade für solche Tablet-Computer entwickelt worden - damals noch von Macromedia, das 2005 von Adobe übernommen wurde. Lynch klagt, dass der neue Flash-Player 10.1 demnächst für alle Arten von Smartphones erscheinen werde - mit einer einzigen Ausnahme, dem iPhone. Adobe sei bereit, Flash auch auf die mobile Ausführung des Apple-Browsers Safari zu bringen, erklärte Lynch, «aber bislang haben wir nicht die erforderliche Zusammenarbeit von Seiten von Apple». weiterlesen >>

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