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08. Februar 2010
Präsidentenwahl in Costa Rica: Regierungspartei vor Sieg
San José - Bei der Präsidentenwahl in Costa Rica zeichnet sich ein Wahlsieg der Regierungspartei ab. Nach Auszählung eines Viertels der Stimmen kam Kandidatin Laura Chinchilla auf 47 Prozent. Ihre wichtigsten Kontrahenten gestanden ihre Niederlage ein. Die 50-jährige Konservative war vor ihrer Kandidatur Vizepräsidentin des lateinamerikanischen Landes und ist eine Vertraute von Amtsinhaber Oscar Arias. Sie wäre die erste Präsidentin in der Geschichte des Landes.
Chinchilla will die bisherige Politik Costa Ricas fortsetzen. Das Land sei seit vier Jahren auf dem richtigen Weg, und dieser Kurs solle fortgesetzt werden, sagte die 50-Jährige vor dem Wahltag. «Das ist nicht der Moment für einen Wandel, der uns auf einen Weg bringt, den wir nicht kennen.» Die Regierungspartei steht für einen liberalen Kurs in der Wirtschafspolitik.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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