56 Millionen Schweine geschlachtet!
veröffentlicht am 12.02.2010

Deutsche Schlachtbetriebe haben 2009 eine Rekordmenge an Schweine- und Geflügelfleisch produziert. Insgesamt wurden 7,7 Millionen Tonnen Fleisch hergestellt, das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Rund zwei Drittel davon waren Schweinfleisch.
Wiesbaden - Deutsche Schlachtbetriebe haben 2009 eine Rekordmenge an Schweine- und Geflügelfleisch produziert. Insgesamt wurden 7,7 Millionen Tonnen Fleisch hergestellt, das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Rund zwei Drittel davon waren Schweinfleisch. Geflügel machte einen Anteil von rund 17 Prozent aus, auf Rindfleisch entfielen 15 Prozent. Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch machte zusammen nur 0,3 Prozent aus.
Nach Angaben der Statistiker wurden im vergangenen Jahr rund 56 Millionen Schweine zur Schlachtbank geführt, das sind 1,5 Millionen oder 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus den Tieren wurden 5,3 Millionen Tonnen Fleisch hergestellt, 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Geflügelproduktion stieg dem Statistikamt zufolge auf knapp 1,3 Millionen Tonnen. Das ist eine Zunahme von 3,4 Prozent. Vor allem die Produktion von Fleisch aus Jungmasthühnern legte um 6,0 Prozent zu. Suppenhühner waren dagegen deutlich weniger beliebt: Es wurde 9,0 Prozent weniger Fleisch hergestellt.
Der Rückgang der Rindfleischerzeugung setzte sich dagegen fort. Die Produktion verringerte sich im Vergleich um 0,5 Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen. Deutlich rückläufig waren die Schlachtungen von Ochsen und Bullen (minus 4,9 Prozent). Es wurden zwar ebenfalls weniger Kälber zur Schlachtbank geführt (minus 2,4 Prozent), die erzeugte Fleischmenge stieg aber um 3,9 Prozent. Das lag laut der Statistiker am deutlich höheren Schlachtgewicht. (© AP)





