Künstliche Aromen in Früchtetees
veröffentlicht am 12.02.2010

Verbraucherschützer beklagen einen Etikettenschwindel bei abgepackten Früchtetees. Die Abbildungen auf den Verpackungen und die vollmundigen Namen wie «Sonnenfrüchte-Tee» stimmten häufig nicht mit den tatsächlich verwendeten Zutaten überein, moniert die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.
Kiel - Verbraucherschützer beklagen einen Etikettenschwindel bei abgepackten Früchtetees. Die Abbildungen auf den Verpackungen und die vollmundigen Namen wie «Sonnenfrüchte-Tee» stimmten häufig nicht mit den tatsächlich verwendeten Zutaten überein, moniert die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.
Die meisten Früchtetees enthalten demnach als Hauptzutaten Äpfel, Hagebutte und Hibiskus. Auch Brombeer-Blätter und Säuerungsmittel fänden sich oft darin. Andere auf den Packungen abgebildete Früchte - ob Johannisbeere, Kirsche oder Banane - seien dagegen meist nur in Form synthetisch hergestellter Aromen enthalten. Die Verbraucherschützer raten daher, die Zutatenliste gründlich zu studieren. (© AP)
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