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02. Februar 2010

iPad bereitet Formatprobleme bei bereits gekauften E-Books



New York - Der Einstieg von Apple ins Geschäft mit E-Books gibt der jungen Branche neue Impulse. Wer schon E-Books besitzt, muss sich beim Kauf eines iPads aber auf lästige Format-Probleme einstellen.

Das iPad ist ein geschlossenes System. Mit dem E-Book-Format von Kindle kann es zunächst nichts anfangen. Aber auch die digitalen Bücher in dem von Apple genutzten EPUB-Format bleiben erst mal außen vor, weil der iPad-Hersteller einen anderen Kopierschutz verwenden will.

Bislang wird für EPUB-Bücher meist eine DRM-Technik (Digital Rights Management) von Adobe verwendet: Die Software «Adobe Digital Editions» verhindert bei E-Book-Readern wie denen von Sony das massenhafte Weiterverbreiten des elektronischen Buchs. Apple hat noch keine näheren Angaben zu seinem Kopierschutz gemacht - aber bei Adobe heißt es, beim iPad komme das Adobe-System nicht zum Einsatz. Im Musik- und Video-Shop iTunes Store verwendet Apple bereits eine eigene Kopierschutztechnik, die ohne großen Aufwand auf den iBook Store übertragen werden könnte.

Wer also jetzt schon eine Sammlung von E-Books besitzt und diese gern auf dem iPad lesen will, befindet sich in einer schwierigen Situation. Dies ist so, als wenn man bei der Anschaffung einer neuen Stereo-Anlage alle Musik-CDs neu kaufen müsste.  weiterlesen >>


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