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01. Februar 2010
Stromengpass in Venezuela: Chavez will Milliardenfonds
Caracas - Angesichts des akuten Stromengpasses in Venezuela will Präsident Hugo Chavez einen Energiefonds in Höhe von einer Milliarde US-Dollar einrichten. Mit den Mitteln soll die Stromerzeugung gefördert werden, wie Chavez am Sonntag erklärte.
Die Regierung des südamerikanischen Landes hatte im Dezember Wasser und Strom rationiert. Die Rationierung war damit begründet worden, dass der Pegel für den Stausee Guri wegen anhaltender Dürre auf bedrohliche Werte gesunken sei. Die drei Wasserkraftwerke an dem Stausee decken rund drei Viertel der Stromerzeugung in Venezuela ab. Das Land leidet derzeit unter einer schweren Trockenheit, für die das Wetterphänomen El Nino mitverantwortlich gemacht wird.
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