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01. Februar 2010

Nahost-Konflikt: Abbas kann auf Merkels Support bauen



Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Israel und die Palästinenser gedrängt, die Gespräche über eine Zweistaatenlösung baldmöglichst wieder aufzunehmen. Dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas sagte Merkel bei einem Treffen in Berlin am Montag dafür ihre Unterstützung zu. Helfen wolle Deutschland auch bei der Ausbildung von Sicherheitskräften und in wirtschaftlichen Fragen. Merkel und Abbas vereinbarten die Gründung einer deutsch-palästinensischen Wirtschaftskommission.

Merkel hatte in der vergangenen Woche auch mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres über eine Lösung des Nahostkonflikts gesprochen. Vor zwei Wochen tagten das deutsche und israelische Kabinett gemeinsam in Berlin.

Lesen Sie auch: Muslimbruderschaft fordert Entlassung der Übergangsregierung

Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte.  zur Nachricht >>


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