Grammys: Beyoncé räumt ab!
veröffentlicht am 01.02.2010

Beyoncé hat bei den Grammys sechs der begehrtesten Musikpreise abgeräumt und ist dennoch wieder nicht an ihrer Country-Pop-Konkurrentin Taylor Swift vorbeigekommen: Wie schon bei den American Music Awards Ende vergangenen Jahres schnappte die 20-jährige Newcomerin der R&B-Diva die wichtigste Auszeichnung für das Album des Jahres weg. «Fearless» setzte sich gegen Beyoncés Bestseller «I Am Sasha... Fierce» durch, für das die 28-jährige R&B-Diva aber einen Rekord von sechs Grammys einheimste.
Los Angeles - Beyoncé hat bei den Grammys sechs der begehrtesten Musikpreise abgeräumt und ist dennoch wieder nicht an ihrer Country-Pop-Konkurrentin Taylor Swift vorbeigekommen: Wie schon bei den American Music Awards Ende vergangenen Jahres schnappte die 20-jährige Newcomerin der R&B-Diva die wichtigste Auszeichnung für das Album des Jahres weg. «Fearless» setzte sich gegen Beyoncés Bestseller «I Am Sasha... Fierce» durch, für das die 28-jährige R&B-Diva aber einen Rekord von sechs Grammys einheimste.
Swift setzte sich nicht nur gegen Beyoncé, sondern auch gegen die Dave Matthews Band, Lady Gaga und die Black Eyed Peas durch. Wie ein Kind hüpfte die 20-Jährige auf und ab und freute sich ausgelassen über die Auszeichnung. «Ich hoffe, ihr wisst, wie viel mir das bedeutet», jubelte Swift, die bei acht Nominierungen insgesamt vier Grammys einheimste, unter anderem für das beste Country-Album.
Die 28-jährige Beyoncé war dennoch der große Star der Grammy-Nacht: Mit ihrem Siegeszug in den Kategorien Song des Jahres, beste R&B-Gesangsdarbietung und bester R&B-Song allein für «Single Ladies», beste weibliche Pop-Performance für «Halo» und bestes Contemporary R&B-Album für «I Am... Sasha Fierce» wurde sie zur Künstlerin mit den meisten Grammy-Trophäen in der Geschichte des Wettbewerbs.
Sechs Trophäen - allerdings nur eine in den «Königskategorien» Platte des Jahres, Album des Jahres und Song des Jahres - sind Rekord in einer Grammy-Nacht, mit den fünf Preisen 2004 für ihr Debüt ist Beyoncé nun sogar die höchstdekorierte Künstlerin des Wettbewerbs. Sie ist auch die erste Künstlerin, die die Marke von mehr als fünf Grammys in einer Nacht zum zweiten Mal erreichte. «Das ist eine so wunderbare Nacht für mich und ich möchte den Grammys danken», sagte sie.
Die Kings of Leon sorgten mit ihrem Lied «Use Somebody» für die «Record of the Year» und bildeten damit für das Rock-Gegengewicht zu Beyoncés R&B und Swifts Country. Drei Grammys gingen an die Rockband, und Lead-Sänger Caleb Followill gestand: «Ich werde nicht lügen, wir sind alle ein bisschen betrunken. Aber wir sind glückliche Betrunkene.»
Der Shootingstar des vergangenen Jahres, Lady Gaga, konnte zwei Grammys mit nach Hause nehmen, und zwar für die beste Dance-Aufnahme (»Poker Face») und das beste Electronic-Dance-Album (»The Fame»).
Die Auszeichnung als beste neue Künstler ging an die Zac Brown Band. In der Kategorie «Bestes Rock-Album» siegten Green Day mit «21 Century Breakdown». Die Black Eyed Peas erhielten drei Preise, ebenso wie Beyoncés Mann Jay-Z, der unter anderem gemeinsam mit Rihanna und Kanye West für «Run This Town» geehrt wurde.
Dem im Juni verstorbenen «King of Pop» Michael Jackson wurde posthum ein Ehren-Grammy für sein Lebenswerk verliehen. Seine beiden Kinder Prince und Paris nahmen die Auszeichnung auf der Bühne entgegen. «Alle seine Songs trugen eine einfache Botschaft, Liebe», sagte Prince. «Wir werden diese Botschaft weiter verbreiten und der Welt helfen.»
Viele Künstler trugen an dem Abend Rot-Kreuz-Anstecker zur Unterstützung der Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti. Mary J. Blige sang gemeinsam mit Andrea Bocelli eine Neuauflage des Simon-and-Garfunkel-Klassikers «Bridge Over Troubled Water», der vor 40 Jahren bei der damaligen Grammy-Verleihung mit Preisen überhäuft wurde. Der Erlös des Songs, der über iTunes heruntergeladen werden kann, geht an die Mensche in Haiti.
Die Grammys sind die wichtigsten Auszeichnungen der US-Musikindustrie. Sie werden in 109 Kategorien verliehen. Drei Grammys gingen dabei nach Stuttgart: Der Produzent Andreas Neubronner und der Tonmeister Peter Laenger wurden für die beste Produktion und die beste Aufnahme eines Klassischen Albums für Orchester sowie für die beste Choraufnahme ausgezeichnet, wie der Südwestrundfunk mitteilte. (© AP)




Beach Boys treten bei Grammys auf
Chris Brown soll bei Verleihung der Grammy Awards auftreten

