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Peking bleibt in der Tibet-Frage hart

veröffentlicht am 01.02.2010


China werde sich auf keinerlei Debatten über eine Autonomie der Himalaya-Region einlassen, erklärte der Leiter der für Tibet-Gespräche zuständigen Regierungsbehörde am Montag. Die nationalen Interessen Chinas seien unverletzlich, Raum für Kompromiss gebe es in Territorialfragen nicht. Dies habe er den Gesandten des Dalai Lamas mitgeteilt, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Du Qinglin.

 

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Peking/Neu-Delhi - China werde sich auf keinerlei Debatten über eine Autonomie der Himalaya-Region einlassen, erklärte der Leiter der für Tibet-Gespräche zuständigen Regierungsbehörde am Montag. Die nationalen Interessen Chinas seien unverletzlich, Raum für Kompromiss gebe es in Territorialfragen nicht. Dies habe er den Gesandten des Dalai Lamas mitgeteilt, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Du Qinglin. Demnach verliefen die ersten Gespräche zwischen der Regierung in Peking und Vertretern des Dalai Lamas seit 15 Monaten ohne Durchbruch.


Zuletzt hatten die Exiltibeter im November 2008 Vorschläge unterbreitet, in denen es darum ging, der unter chinesischer Herrschaft stehenden Himalaya-Region eine ähnliche Autonomie zu gewähren, wie sie Hongkong oder Macao haben. China lehnte dies aber offenbar ab. Man sei nur bereit, über eine Rückkehr des 1959 ins Exil geflohenen Dalai Lamas, des geistlichen Führers der tibetischen Buddhisten, zu sprechen, hieß es in Peking. Die Äußerungen Dus deuten darauf hin, dass die chinesische Regierung von dieser Haltung nicht abgerückt ist.


Die Gesandten des Dalai Lamas kehrten nach den Gesprächen vom Wochenende in Peking am Montag wieder nach Indien zurück, wo die tibetische Exilregierung ihren Sitz hat. Ein Sprecher der Regierung betonte, der Dalai Lama habe sich stets um eine Vereinbarung bemüht, nach der Tibet eine echte Autonomie innerhalb der chinesischen Verfassung genießen würde.  (© AP)


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AutonomieHimalaya

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