|
31. Januar 2010
Jetzt ruft auch Peugeot Citroën Autos zurück
Detroit/Paris - Nach Toyota hat nun am Sonntag auch der französische Konzern PSA Peugeot Citroën Autos wegen möglicherweise klemmender Gaspedale zurück in die Werkstätten gerufen. Bei Toyota sind weltweit 4,2 Millionen Fahrzeuge betroffen, bei Peugeot Citroën in Europa rund 100.000. Für die USA wurde inzwischen für Toyota ein Verfahren genehmigt, wie der Austausch der Gaspedale laufen könnte. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Wochenende aus Kreisen der US-Toyota-Händler. Details würden am Montag bekanntgegeben, hieß es.
Die Händler und Vertriebswerkstätten warten seit Bekanntgabe des Rückrufs am 21. Januar auf Ersatzteile und eine technische Anweisung Toyotas, wie das Problem in den verschiedenen betroffenen Modellen zu lösen sei. Dies sei für sie angesichts einer Flut von Kundenanfragen eine unangenehme Lage, hieß es in den USA. Ein Gewährsmann sagte, er erwarte, dass die Teile am kommenden Donnerstag oder Freitag eintreffen.
Nach Untersuchungen der US-Verbraucherschutzorganisation Safety Research and Strategies haben die Probleme mit den Gaspedalen seit 1999 18 tödliche Unfälle verursacht. Toyota Motor Europe teilte mit, in Europa sei noch kein Unfall bekannt, der durch das beschriebene Phänomen verursacht worden sei.
Der Toyota-Vorstandsvorsitzende Akio Toyoda entschuldigte sich für den weltweiten Rückruf, betonte aber, dass die Autos trotz der Möglichkeit eines unter bestimmten Umständen klemmenden Gaspedals sicher seien. Am Rande des Davoser Weltwirtschaftsforums sagte er am Freitag, er bedauere sehr, «Sorgen bei unseren Kunden» ausgelöst zu haben. «Die Leute können sich in der gegenwärtigen Situation beim Fahren sicher fühlen», sagte Toyoda. weiterlesen >>

|