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31. Januar 2010

35.000 Menschen trotz Warnung auf zugefrorener Hamburger Außenalster



Hamburg - Trotz eindringlicher Warnung der Behörden haben sich am Wochenende mehrere zehntausend Menschen auf die zugefrorene Hamburger Außenalster vorgewagt. «Wir hatten am Samstag und Sonntag jeweils etwa 35.000 Menschen auf dem Eis», sagte ein Sprecher der Polizei. Keiner der Eisläufer oder Spaziergänger sei jedoch in das Wasser eingebrochen. Für derartige Notfälle habe eine Gruppe von Rettungstauchern bereitgestanden. Dutzende Polizisten und Feuerwehrkräfte beobachteten zudem die Lage.

Seit Wochen hofft die Hamburger Bevölkerung auf eine Freigabe der Eisfläche durch die Umweltbehörde, um wie zuletzt 1996 Glühwein- und Essensstände auf dem Eis aufzubauen und ein frostiges Volksfest zu feiern. Nachdem am vergangenen Mittwoch lediglich 15 statt der geforderten 20 Zentimeter Eis gemessen worden waren, gab die zuständige Behörde die Fläche nicht für das Fest frei.

Dennoch wurden im Laufe der vergangenen Woche zahlreiche Stände mit Getränken und Essen am Ufer des etwa in zwei Stunden Fußweg zu umrundenden aufgestauten Flusses aufgebaut. Am Wochenende zogen dann die Menschen mit Schlitten, mitgebrachter Verpflegung und Musik auf das Eis. Andere fegten den Schnee zur Seite und nutzen die weite Fläche zum Eislaufen.

Eine andere Winterattraktion bot sich Spaziergängern am Wochenende zudem am Ufer der Elbe. Im Hafen schob sich eine dicke und dichte Schicht aus Eisschollen über das Wasser. Zahlreiche Schlepper hielten Fahrrinnen für die kleineren Schiffe frei. Bereits am Freitag hatte die Hamburger Hafenbehörde (HPA) mit der Norderelbe einen großen Teil der Dockanlagen wegen des zu starken Eisgangs für den Schiffverkehr gesperrt.


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