Commerzbank sieht "zusätzliches" Geschäftspotenzial bei der Exportfinanzierung
veröffentlicht am 31.01.2010

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Die Commerzbank will ihr Mittelstandsgeschäft ausbauen und insbesondere den Landesbanken, Sparkassen und Raiffeisenbanken Marktanteile abnehmen. "Wir richten den Fokus vor allem auf jene Firmen, die ihr Auslandsgeschäft auf- und ausbauen wollen", sagte Commerzbank-Firmenkundenvorstand Markus Beumer im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS).
Frankfurt - Die Commerzbank will ihr Mittelstandsgeschäft ausbauen und insbesondere den Landesbanken, Sparkassen und Raiffeisenbanken Marktanteile abnehmen. "Wir richten den Fokus vor allem auf jene Firmen, die ihr Auslandsgeschäft auf- und ausbauen wollen", sagte Commerzbank-Firmenkundenvorstand Markus Beumer im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS).
"Da sich die Landesbanken mehr und mehr aus der Exportfinanzierung zurückziehen, entsteht für uns zusätzliches Geschäftspotenzial. Mittelfristig werden wir den Marktanteil im Mittelstandsgeschäft weiter erhöhen", fügte er hinzu. So soll bei Mittelständlern bis 250 Millionen Euro Jahresumsatz der Marktanteil von derzeit 18% auf 20% steigen, so Beumer. Bei kleineren Mittelständlern von 2,5 bis 12,5 Millionen Euro soll laut Beumer der Anteil auf 8% von derzeit 6% zulegen.
Die Commerzbank plant für 2012 ein operatives Ergebnis von 4 Milliarden Euro, rund 1,8 Milliarden Euro soll dazu das Mittelstandsgeschäft beisteuern, bekräftigte Beumer. Zur Risikovorsorge im Mittelstandssegment sagte Beumer, sie werde im zweiten Halbjahr 2009 höher ausfallen als im ersten. (© Dow Jones)




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